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Hauptmann Maximilian Bayer
»Mit dem Hauptquartier in Südwestafrika - Während des Südwestafrikanischen Krieges im Generalstabe der Schutztruppe.«

Bayer, Sohn eines Generalmajors, begann 1887 eine Offizierskarriere im preußischen Heer. 1904 meldete er sich nach Beginn des »Herero-Aufstandes« als Generalstabsoffizier freiwillig zur deutschen »Schutztruppe« und wurde zum Stab des Führers des Marine-Expeditionskorps für Deutsch-Südwestafrika im 2.Seebataillon abkommandiert.
Noch im März 1904 wurde er im Rang eines Hauptmanns dem Oberkommando der »Schutztruppe« unter Gouverneur Oberst Theodor Leutwein als Zweiter Generalstabsoffizier zugeteilt.
Sein Dienst beschränkte sich nicht auf die Arbeit in der Etappe, Bayer nahm in vorderster Front an zahlreichen heftigen Gefechten während dieses Krieges teil.
Bayers Bericht gibt einen intensiven Eindruck von den Grausamkeiten und Kampfhandelungen während des »Herero-Krieges«, den der deutsche Befehlshaber General v.Trotha schließlich nur noch für gewinnbar hielt, indem er die Überlebenden der Hereros mitsamt ihren Viehherden (also ihrer Existenzgrundlage) in die Wüste trieb, um sie dort verhungern und verdursten zu lassen.
Heute wird der deutsche Feldzug in Südwestafrika von Historikern und Völkerrechtlern als der erster geplante Völkermord des 20.Jahrhundert angesehen.

Softcover 13,5x20,5cm,
372 Seiten, 24.00€
ISBN 978-3-759814-90-6